Die Selbstversorgerfamilie

Schafe, Schweine, Galloways

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Schafe

Eine Zeit lang haben wir zusätzlich zu den Ziegen Ostfrisische Milchschafe gehalten. Unsere Hoffnung, dass eine gemeinsame Haltung gut funktionieren könnte, hat sich nur teilweise bestätigt. Vertragen haben sie sich alle miteinander wunderbar. Dass die Wetterfestigkeit von Ziegen natürlich eine deutlich geringere ist als bei Schafen, war uns auch vorher klar und wurde natürlich berücksichtigt. Trotzdem lief es mit den Schafen nicht so wie geplant, es gab viele Probleme und auch ganz allgemein mussten wir feststellen, dass es offensichtlich „Ziegenmenschen“ und „Schafmenschen“ gibt. Nun ja, wir sind eben Ziegenmenschen, darum haben wir nach relativ kurzer Zeit beschlossen, die Schafe an einen Schafmenschen zu übergeben – das war für alle Beteiligten besser. Aber das ist nur unsere persönliche Erfahrung, andere haben vielleicht anderes erlebt…

 

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Schweine

Auf unserem ersten Hof haben wir damals zuerst Angler Sattelschweine gehabt (später entschieden wir uns für Bentheimer). Die Ferkel waren 4 Wochen alt, als wir sie bekamen, und wirklich recht unproblematisch in der Haltung. Wir hatten immer 2 Schweine zeitgleich und haben diese auch zusammen geschlachtet. Sie hatten ungefähr 8 m² Innenfläche mit Stroh-Einstreu und 4 m² Außenfläche pro Tier – mehr wäre natürlich besser gewesen. Achtung: Schweine wühlen draußen alles in kürzester Zeit um! Es muss alles massiv sein, denn die Schweine werden groß und schwer. Ebenso müssen stabile Möglichkeiten für Futter und Wassergabe gewährleistet sein. Am besten betoniert man die Tröge ein o.ä., denn Schweine neigen dazu, alles durch die Gegend zu schieben. Und gut zu reinigen sollte es auch sein. Wir haben allerdings eines unterschätzt: Schweine produzieren unglaublich viel Mist! Und sie fressen tatsächlich wie Sau, und vor allem: saumäßig viel.

Containern

So kam Nadine die Idee, bei einem Supermarkt zu fragen, ob wir uns die nicht verkauften „Gemüseabfälle“ aus den Mülltonnen holen dürften. Der Chef sagte: „Eigentlich nicht, aber wir haben nichts gesehen“. Zu sehen, was alles so an Lebensmitteln weggeschmissen wird, vor allem, Dinge, die noch vollkommen in Ordnung sind! Diese Tatsache hat uns sehr schockiert, denn bei uns werden keine Lebensmittel weggeschmissen. Jedenfalls hatten wir so immer genug für die Schweine – und denen schmeckte es – und uns schließlich die Schweine. Allerdings muss man andauernd Nachschub besorgen, was sehr zeitintensiv ist, wenn man eben nicht auf das klassische Gen-Mastfutter aus dem Sack zurückgreifen möchte. Außerdem ist Schweinefleisch einfach nicht mehr unser Favorit. (Das mag auch daran liegen, dass Schweine wirklich nette und sympathatische Wesen sind, die in ihrem Wesen teilweise Hunden ähneln…)

Wichtige Dinge für die Nutztierhaltung findet ihr hier.




 

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Galloways

Auch mit Galloway Rindern haben wir es versucht. Erstmal vorweg: Das Fleisch ist hervorragend, und unsere Tiere waren auch sehr freundlich und nicht aggressiv. Wenn man eine Koppel hat, sollte man schon ein halbes Hektar pro Tier rechnen. Ansonsten muss man mehr zufüttern. Leider wurde es bei uns etwas knapp. Aber wenn man Platz hat, sind Galloways eine gute Wahl. Man sollte nur besser einzäunen als z.B. für Pferde, denn die Rinder haben ordentlich Wolle, und unsere sind mehrfach durch den Zaun marschiert. Glücklicherweise konnten wir die Galloways gleich wieder zurücktreiben. Wir entschlossen uns dann etwas früher zur Schlachtung. Das Schöne an Galloways ist, dass sie keinen Stall brauchen, denn es sind robuste Rinder. Schade, aber leider können wir nicht alles haben, zumindest haben wir es mal ausprobiert.

 

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