Über Uns

Die Selbstversorger Familie 

Das sind wir!

Nadine, Julian, Noah und Mia…

Wir wohnten bis Anfang 2017 auf einem Resthof in Nordfriesland und haben uns dort zu einem Großteil selber versorgt.

Im April 2017 sind wir nach Schweden ausgewandert und haben bis Anfang 2020 auf einem wunderschönen alten Bauernhof in Südschweden direkt am Fluss Eman gewohnt. Auch dort war natürlich Selbstversorgung Thema Nummer eins.

Im Frühling 2020 haben wir noch einmal den Sprung ins kalte Wasser gewagt, das Haus am Fluss verkauft und gegen eine alte Ruine mitten im schwedischen Wald eingetauscht. Seitdem sanieren und renovieren wir, haben einen neuen Gemüsegarten angelegt und zwei neue Gewächshäuser gebaut – und erschaffen nun schon zum vierten Mal einen Selbstversorgerhof, um uns mit Lebensmitteln, Wasser, Strom und Heizenergie selbst zu versorgen. 

Das Leben ist ständig im Wandel. Veränderung ist die einzige Konstante.

Und so haben auch wir uns über die Jahre verändert. Unsere Vorstellungen, Ideale und Anspüche haben sich ebenfalls zum Teil gewandelt – aber einiges ist geblieben: Der Traum vom eigenen Selbstversorgerhof. Das Streben nach Glück, Freiheit und Unabhänigkeit. Der Wunsch nach Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung.

Wie und ob uns das gelingt, erfahrt ihr hier und auf unserem youtube-Kanal 

Unser neues Buch:

Wir in Schweden: Achterbahn mit Ziege

Unsere ersten drei Jahre in Schweden

Die Selbstversorgerfamilie: Unser Hof in Schweden

Wer wir sind!

Julian, geb. 1977, ist gelernter Allround-Handwerker. Es scheint nichts zu geben, an das er sich nicht herantraut. Und selbst, wenn mal etwas nicht so klappt, wie geplant, hat er wieder etwas dazugelernt. Ob nun die Installation der Solaranlage, das Reparieren eines alten Treckers, Heumachen, Bücher schreiben, Kochen oder der Bau eines Blockhauses – er packt es an! Geht nicht, gibt es nicht. Was nicht passt, wird passend gemacht. Seine Hobbys sind das Angeln und die Jagd.

Nadine, geb. 1981, trägt den Wunsch nach einem Leben auf dem Bauernhof seit frühester Kindheit in ihrem Herzen. Eigentlich wollte sie nur ihr Pferd hinterm Haus haben – doch daraus wurde irgendwie immer mehr: eigene Hühner, der eigene Gemüsegarten, eigene Ziegen… Nadine wühlt sich durch die Beete, jätet „Unkraut“ und erntet die Früchte ihrer Arbeit, um sie dann selber in der Küche zu verarbeiten oder Julian zur weiteren Veredelung zu übergeben. Nadines Hobbys sind die Pferde,ihre Hühner und der Garten, außerdem nähen, schreiben, einrichten, verschönern und gestalten.

Unsere Kinder Noah und Mia sind immer mittendrin!

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Unser Buch über unsere Auswanderung nach Schweden!!!

„Nächster Halt: Schweden – Vom Loslassen, Aufbrechen und Ankommen“

ist erhältlich bei BoD, Ebay, im Buchhandel und hier bei Amazon!

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Unsere Philosophie:

100% Selbstversorgung?!

Das ist ein frommes Ziel, wohl in Notzeiten zwangsläufig durchzusetzen – fragen wir unsere Großeltern. Aber man möchte ja schon einen gewissen Lebensstandard halten.

Angefangen hat damals alles mit ein paar Hühnern (2003) auf unserem ersten kleinen Hof in Nordfriesland. Das Jahr darauf bauten wir ein Gewächshaus, in dem wir Kräuter züchteten, um diese bei Ebay zu verkaufen. So waren frische Eier, ab und zu ein Suppenhuhn oder ein Gockel sowie ein kleiner Nebenverdienst im Sommer schnell generiert.

Also steckten wir uns vor ein paar Jahren das Ziel mit etwa 80 % Selbstversorgung. Aber im Laufe der Zeit änderten sich auch Ansichten, Ernährungsphilosophie und somit auch die Prozentzahl des Selbstversorgungs-Zieles. Zudem stellten wir fest, dass viele Sachen, die wir taten, nur ideologischen Wert hatten, da es weder günstiger war noch Bio – die Arbeitszeit mal nicht mit eingerechnet.

Wie alles begann, erfahrt ihr in unserem ersten Buch:

Ihr möchtet mehr über unseren Werdegang wissen? Dann lest doch Julians Buch „100% Selbstversorgung!?“ Es ist überall im Buchhandel für 9,90€ bestellbar .z.B hier! 168 Seiten – so wie es wirklich war! Oder auch als E-book…

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Unsere  Selbstversorger-Erfahrungen

Dennoch brachten viele Dinge eine drastische Kostenersparnis und ein gutes Gefühl mit sich. Und somit wollen wir Euch hier unsere Erfahrungen weitergeben, Tipps und Tricks für angehende Selbstversorger verraten und vielleicht auch ein bisschen Inspiration sein und Mut machen. Man lernt auch viele Dinge über sich selbst, wenn man z.B das erste Mal ein Huhn schlachtet oder mitten in der Nacht bei einem eisigen Wintersturm das Dach vom Pferdestall festhält. Man bekommt ein Gefühl dafür, was Fleisch essen bedeutet und setzt sich mit der gesamten Nahrungsmittelindustrie automatisch intensiv auseinander.

Mehr dazu auf der Seite gesunde Ernährung.




Unser Nutztierbestand pendelte zwischen Galloway-Rindern, alten Schweinerassen, Hühnern, Enten, Ziegen, Schafen, Kaninchen und Puten. Unsere ständigen Begleiter waren immer die Pferde, mindestens ein Hund und eine Katze!

Unser Selbstversorger-Obstgarten und Gemüsebeet werden ständig vergrößert, denn eines zeigt unsere Entwicklung: Gemüse brauchen wir immer – und immer mehr!

Von Spargel bis Mangold von Andenbeere bis Austernseitling – auch hier geben wir eine Menge an Erfahrungen und (Miss-)Geschicken an Euch weiter.

Vom Saatgut bis auf den Teller !

Auch im Gewächshaus ist die Hölle los: Hier ändern sich ständig die Prioritäten. Feuerchilli vs milde Peperoni, Gurke gegen Tomate, Basilikum gegen Aubergine… – Jedes Jahr scheint etwas anderes besonders wichtig zu sein – aber seit langem immer und ausschließlich Bio: vom Saatgut bis auf den Teller! Wir nutzen ausschließlich biologisch-organischen Dünger aus eigenem „Anbau“ und niemals Pestizide o.ä.. Das Schlimmste, was unsere Schädlinge und Fressfeinde zu befürchten haben, ist eine übel stinkende Brennesseljauche oder eine Tinktur aus Kräutern und Spülmittel.

Ansonsten zählen wir auf unsere Freunde und natürlichen Helferlein: Marienkäfer, Vögel und andere Nützlinge helfen uns, die Fressfeinde gering zu halten. Je gesünder der Boden, umso gesünder wachsen auch die Pflanzen darauf – und umso weniger hat man Probleme mit „Schädlingen“ und Krankheiten!

Mann muss nicht zwangsläufig einen Hühnerstall drei mal neu bauen, weil der Platz doch nicht der richtige war – oder einen Teich mit Wasserfall und Goldfischen, um drei Jahre später daraus eine Kräuterspirale zu machen, die drei Jahre später so zugewuchert ist, dass man lieber wieder Rasenfläche daraus macht. Viele unserer Ideen und Projekte mussten im Nachhinein überdacht und neu erfunden werden, weil sich die Gegebenheiten geändert hatten – oder wir.

Wichtig war immer, nicht den Spaß und die Kreativität aus den Augen zu verlieren. Der Selbstversorger-Traum ist geblieben – und die Visionen – Visionen davon, möglichst unabhängig vom System zu werden und mit einfachsten Mitteln das Beste aus allem herauszuholen.

Das Angeln und die Jagd werden ebenfalls anhand eigener Erfahrung beleuchtet, da dies unter Umständen einen großen Teil der Selbstversorgung mit Fisch und Fleisch ausmachen kann. Jeder kann mit einfachen Mitteln und wenig Geld Nahrungsmittel selber anbauen, Energie sparen, Strom selber produzieren oder sogar Tiere halten. Auch zur Thematik „alternative Energien“ möchten wir unsere Erfahrungen schildern dem ehemaligen Land der Horizonte…

Lest dazu Julians Buch „Solaranlagen Know How“ mit Selbstbauanleitung:

Auf jeden Fall beschäftigt man sich zwangsläufig mehr mit den Zusammenhängen. Denn in unser westlichen „zivilisierten“ Welt ist man als Selbstversorger trotzdem noch ein Exot. Wir hoffen mit unserem Handeln und Denken, andere Menschen zu inspirieren, Mut zu machen und Tipps zu geben.

So verstehen wir unsere Selbstversorgung

Obst und Gemüse selber anbauen und einlagern, Pilze sammeln, angeln und jagen, heizen mit Holz und Solar, Strom selber produzieren, Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen.

Doch Selbstversorger zu sein bedeutet noch viel mehr: so wenig wie möglich neu kaufen, Kleidung upcyclen und natürlich so wenig Ressourcen wie möglich verbrauchen.

Selbstversorger müssen nicht verzichten!

Als Selbstversorger muss man nicht chronisch auf alles mögliche verzichten. Viel mehr sollte man darauf wert legen, was einem besonders gut liegt und dieses ausbauen, um eventuell sogar damit Geld zu verdienen. Auch Waren zu tauschen, ist eine tolle Gelegenheit, unabhängiger zu werden: Es macht so viel Spaß: Brennholz gegen Heu, Zucchini gegen Äpfel, Marmelade gegen Johannisbeeren! So kann man sich auf die Sachen konzentrieren, die einen wirklich weiter bringen. Wir haben zum Beispiel mit befreundeten Menschen die Bienen haben, unseren Ziegenkäse gegen deren Honig getauscht. Das Problem besteht darin, dass man sich sonst schnell verzettelt, wenn manversucht,  zu viele Dinge selber zu machen. So muss man nicht auf Dinge (wie hier den Honig) verzichten. Ansonsten besteht auch schnell die Gefahr, die Lust zu verlieren. Es ist daher auch sehr zu empfehlen, sich vorher z.B. in Selbstversorger Büchern schlau zu machen. Oder sich auf Blogs zu informieren. Dann kann auch besser abgeschätzt werden, wie lange bestimmte Dinge dauern.